Der Ethik verpflichtet

„Das Fundament – meine Handlungsprinzipien – auf denen meine berufliche Tätigkeit als Mentalcoach aufbaut, entspricht meinem Glauben an das humanistische Bild des Menschen: „Wir sind uns durch unsere Gedanken unserer Selbst bewusst!“ Hieraus entstehen im Lauf des Lebens unsere Themen aber auch Engpässe und manchmal auch Krisen (ich verstehe Engpässe als Wegbereiter für Veränderungen). Es sind diese Situationen, wenn ein gefühlter Engpass ein „weiter so“ nicht erstrebenswert oder möglich scheinen lässt, in denen ich als Mentalcoach meine Klienten „coache“ und sie sich durch den Prozess ihre mentalen Ressourcen und Fähigkeiten (wieder) zugänglich machen. Eine mir hierfür starke Metapher (leider ist der Autor unbekannt): „Am besten trinkt es sich aus klaren Quellen!“

 

Mir ist es ein Anliegen, dass der Klient durch mein Coaching einen ungehinderten Zugang zu seinen „inneren Quellen“ findet und – ergänzt durch die entsprechenden Interventionen und Strategien – zu einer für ihn „günstigeren“ Sicht- und Verhaltensweisen sowie ein mehr an Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten gelangen kann.   

 

Für meine Arbeit mit dem Klienten ist der wertschätzende, respektvolle Umgang unverzichtbar. Dazu gehört auch, dass wir unser beider Zeit zielführend einsetzen, was eine klare und eindeutige Kommunikation (schriftliche Vereinbarung zu Beginn) für beide erleichtert. Hierin sind z. B. geregelt: Zeitrahmen, Zahlungsmodalitäten, Umgang mit Terminen und HÜs, Verschwiegenheitspflicht/Datenschutz, Selbstauskunft und Ausschlusskriterien (hier geht es auch um die Abgrenzung zu anderen Dienstleistungen).

Meiner Berufsethik entsprechend, sehe ich die persönliche Entwicklung des Klienten als ein hohes und schützenswertes Gut, aus der ich meine eigenen Themen raushalte. Weltliche, religiöse oder politische Ansichten haben in meinem Coaching keinen Platz. Um dies sicherzustellen, werde ich mich regelmäßig um Weiterbildung und im akuten Fall um Supervision bemühen.

 

Ein allgemeiner Punkt noch, der mir wichtig ist: Sollte das Thema des Kunden bei mir in falschen Händen sein oder gar eine Krankheit vorliegen, fühle ich mich verpflichtet, dem Kunden andere Dienstleister (Therapeuten oder Ärzte) nahezulegen. Dies ist sowohl aus moralischer Sicht, wie auch zum Eigenschutz sehr wichtig!"