Biofeedback und Neurofeedback – man weiß nur, was man sieht

"Feedbacken", die Rückmeldung eigener biologischer Werte, ist eine wissenschaftlich  anerkannte Methode. Ziel ist es, scheinbar nicht beeinflussbare Körperfunktionen willentlich zu kontrollieren, um sie  ähnlich dem Setup eines Formel 1-Rennwagens  für das gewünschte Ziel zu "optimieren".

 

 

Warum wir unser Mentaltraining und Coaching mit Biofeedback begleiten und wie es das Training unterstützt

Biofeedback, also das "Rückmelden" biologischer Werte, ist wie eine Erfolgskontrolle. Es zeigt dem Trainer und vor allem dem Trainierenden, wie sich die für das Training wichtigen Körperwerte in "Echt-Zeit" verändern und optimieren lassen.

Sieht der Trainierende die Veränderungen und Optimierungen  also seinen Trainingserfolg auf dem Bildschirm  so weiß er ab sofort, mit welcher Übung und Mentaltechnik er dieses Ziel auch in Zukunft wieder erreichen wird (Stichwort: "Lernen am Erfolg"). Bereits nach einigen Wochen geschieht dies aus dem passiven Willen heraus, sozusagen ohne sein aktives Zutun.

Welche Körperwerte sind für unser Wohlbefinden wichtig und warum gewinnen wir, wenn wir sie beeinflussen können?

Zunächst zum ersten Teil der Frage und zu den wichtigen Körperwerten, mit denen wir auch im Mentaltraining- und Coaching arbeiten. Hierzu gehören u.a.: Gehirnaktivität, Hautleitwert, Hauttemperatur und Muskelspannung.

 

Warum sind diese Körperwerte für unser Wohlbefinden verantwortlich?

Nun, jeder von uns erfährt  ohne sich dessen bewusst zu sein  die Antwort hierauf gleich mehrmals täglich. Und zwar immer dann, wenn lebenswichtige Körpersysteme und -werte, wie zum Beispiel unser autonomes Nervensystem, reagieren und uns in "Alarmbereit-schaft" versetzen. Mal ganz ehrlich, wie leicht kann man Sie auf die berühmte Palme bringen und Sie bleiben dann für einige Zeit da oben hocken? Wie reagieren Sie auf Phasen extremer psychischer Belastung, egal ob im Beruf oder privat? Was bereitet Ihnen lähmende Angst? Was geschieht, wenn Ihnen die letzte noch freie Parklücke direkt vor der Nase weggeschnappt wird?

 

Haben Sie sich in all diesen Fällen schon einmal selbst beobachtet, wie Ihnen der Kamm schwillt, Aggression aufsteigt oder wie Sie in Deckung gehen und sich klein machen? Sobald das System Mensch etwas als "bedrohlich" empfindet - noch längst bevor unser Verstand die Situation einordnen und relativieren könnte  reagiert unser autonomes Nervensystem, unser Ur-System  und bereitet uns auf diese vermeintliche Bedrohung vor.

Was sind die Folgen und wie gestalten Sie ihr Leben?

Das autonome Nervensystem "reguliert" nicht nur lebenswichtige Vitalfunktionen wie zum Beispiel die Atmung, es steuert auch im Wesentlichen unsere "Leistungsfähigkeit" (Funktion des Sympathikus) ebenso wie unsere Fähigkeit zur "Ent-Stressung" und Regeneration (Funktion des Parasympathikus).

 

Wenn uns schon die erwähnte Parklücke die Faust in der Tasche ballen lässt, wenn wir wie Rumpelstilzchen bei der kleinsten Kleinigkeit in die Luft gehen und explodieren  wir also gefühlt ständig unter "Dauerbedrohung" stehen  dann liegt eine starke Dominanz des Sympathikus vor. Das ist der Teil des autonomen Nervensystems, der unsere System aktiviert, hochfährt, aber eben auch in Alarmbereitschaft versetzt. Wir befinden uns permanent zum Sprung bereit, sind wie ein Bogen fortwährend gespannt und unser Motor dreht im roten Bereich. Um bei dem Bild des Formel-1 Rennwagens zu bleiben: Im "Alarmzustand" verlieren wir zunächst unsere Souveränität  neigen zu Fehlverhalten und falschen Entscheidungen  und häufig manövrieren wir uns direkt von der Strecke ins Kiesbett. 

 

Die Folgen sind jene, die wir heute oft unter Zivilisationskrankheiten abtun  wie zum Beispiel Bluthochdruck, unangemessenes Verhalten (zum Beispiel Aggressionen, aber auch Nieder-geschlagenheit), Konzentrationsprobleme, Unausgeglichenheit, Überspannung, Migräne, permanenter Stress und schwache Nerven, geringe oder keine "Selbst-Sorge", Ein- und Durchschlafprobleme, mangelnder Selbstwert, geringe Wertschätzung, Hamster im Rad, ausgebrannt bis hin zum Burn-Out.  

Das autonome Nervensystem "reguliert" nicht nur lebenswichtige Vitalfunktionen wie zum Beispiel die Atmung, es steuert auch im Wesentlichen unsere "Leistungsfähigkeit" (Funktion des Sympathikus) ebenso wie unsere Fähigkeit zur "Ent-Stressung" und Regeneration (Funktion des Parasympathikus).

 

Wenn uns schon die erwähnte Parklücke die Faust in der Tasche ballen lässt, wenn wir wie Rumpelstilzchen bei der kleinsten Kleinigkeit in die Luft gehen und explodieren  wir also gefühlt ständig unter "Dauerbedrohung" stehen  dann liegt eine starke Dominanz des Sympathikus vor. Das ist der Teil des autonomen Nervensystems, der unsere System aktiviert, hochfährt, aber eben auch in Alarmbereitschaft versetzt. Wir befinden uns permanent zum Sprung bereit, sind wie ein Bogen fortwährend gespannt und unser Motor dreht im roten Bereich. Um bei dem Bild des Formel-1 Rennwagens zu bleiben: Im "Alarmzustand" verlieren wir zunächst unsere Souveränität  neigen zu Fehlverhalten und falschen Entscheidungen  und häufig manövrieren wir uns direkt von der Strecke ins Kiesbett. 

 

Die Folgen sind jene, die wir heute oft unter Zivilisationskrankheiten abtun  wie zum Beispiel Bluthochdruck, unangemessenes Verhalten (zum Beispiel Aggressionen, aber auch Nieder-geschlagenheit), Konzentrationsprobleme, Unausgeglichenheit, Überspannung, Migräne, permanenter Stress und schwache Nerven, geringe oder keine "Selbst-Sorge", Ein- und Durchschlafprobleme, mangelnder Selbstwert, geringe Wertschätzung, Hamster im Rad, ausgebrannt bis hin zum Burn-Out.